2011-01-09

Dunkelkammer Zubehör


Eine eigene Dunkelkammer besitze ich nicht mehr und wenn ich ehrlich bin, habe ich noch nie wirklich eine besessen. Ich habe damals in meiner Foto-Sturm&Drang-Zeit aber regelmäßig entweder das Badezimmer oder mein Jugendzimmer (das glücklicherweise ein eigenes Waschbecken hatte) zur Dunkelkammer umgebaut. Aus dieser Zeit stammt das Zubehör, was ich heute nochmal gesichtet und schließlich gut in einem Karton verpackt habe. 
Schalen für den Entwickler, Fixierer, etc. habe ich noch mehr (und auch größere), diese drei sollen hier aber als Bild genügen. Sie riechen immer noch nach dem vertrauten Dunkelkammergeruch (Thiosulfat, der Fixierer). Die ganzen Flüssigkeiten wurden natürlich möglichst wiederverwendet, der Fixierer kam in alte Weinflaschen, der Entwickler ist aber oxidations- und lichtempfindlich und sollte möglichst in brauen Flaschen ohne überstehende Luft gelagert werden. Dazu gibt es die Faltflaschen:
 
Na, mal sehen, ob und wann ich je mal wieder zum Entwicklen komme...

2011-01-07

Lichtzeiger

Ich weiß heute nicht mehr so genau, wo ich diesen Lichtzeiger her habe, vermutlich vom Flohmarkt zusammen mit der Leinwand, die ich nicht mehr habe. Das Ding ist der Vorläufer des Laserpointers und kann fast genau das selbe. Im Kern eine umgebaute Stabtaschenlampe mit zwei Baby-Batterien als Stromquelle und einem ganz speziellen Glühlämpchen:
Wie man sehen kann, ist dieses pfeilförmig. Statt eines normalen Taschenlampen-Reflektors hat der Lichtzeiger eine Linse mit der man dieses Pfeilchen auf die Leinwand projizieren kann, Scharfstellen gelingt über leichtes Drehen des Vorsatzes. 
Bei den Vorbereitungen zu diesen Bildern habe ich leider beim Einsetzen neuer Batterien das Birnchen kaput gemacht, so dass ich den projizierten Pfeil hier nicht zeigen kann, schade!

2011-01-05

Agfacolor CN17

Ich hatte ja von meinem Schwiegervater vor ein paar Monaten ein paar alte Kameras geschenkt bekommen, darunter die Agfa Click-II. Bei solchen Rollfilm-120 Kameras kann man immer über das Bildzählwerk-Fensterchen sehen, ob noch ein Film drin ist und das war bei dem alten Schätzchen der Fall. Ich habe aber fest mit einem Schwarz-Weiß-Film gerechnet und schon mal neuen Entwickler bestellt. Dann habe ich in den letzten tagen den Film vollgekniPPst. Beim Öffnen der Kamera dann die große Überraschung: Es ist ein Farb-Negativfilm!
Es handelt sich um den Agfacolor CN 17, vermutlich vom Anfang bis Mitte der 60er Jahre aus Westdeutscher Produktion (bis 1964 gab es auch Agfa-Filme aus Wolfen). Agfa Leverkusen führte den Film 1956 als "Universalfilm" ein. Der Film war Agfas letzter unmaskierter Negativfilm und wurde bis ca. 1968 produziert. Wer die hohen Kosten für Farbbilder scheute oder den Film falsch belichtet hatte, konnte nämlich von den noch unmaskierten, das heisst nicht mit einem orangefarben «Gegenpositiv» überlagerten Farbnegativen unschwer auf das übliche Schwarzweisspapier kopieren lassen oder das im Heimlabor selber tun.
Tja, jetzt muss ich entscheiden, was ich weiter mit dem Film mache, denn eigentlich wollte ich ja sehen, was auf den Fotos drauf war, bzw. wie gut der Film nach über vierzig Jahren in der Kamera immer noch ist. Also 4 Optionen bestehen:
1) Film nach England an ein Fotolabor schicken, das sich auf solche Fälle spezialisiert hat (ca. 40 €). Ist mir eigentlich für den Spaß zu teuer.
2) Film selbst im Schwarz-Weiß-Entwickler entwicklen. Laut einiger Aussagen im Netz soll das durchaus funktionieren. Gibt natürlich nur S/W-Negative und dann noch schlechte.
3) Film im modernen C41-Prozess entwickeln. Muss laut Herrn Google bei niedrigen Temperaturen durchgeführt werden, da sich sonst die Schichten ablösen. Außerdem habe ich noch nie einen farbfilm selbst entwickelt. Eher unwahrscheinlich, dass ich das mache.
4) Gar nichts tun und den Film so in meine "Vitrine" stellen.
Nun mal sehen, ich werde berichten, wenn ich mich doch für 1-3 entscheide.

Nachtrag, Januar 2024: Wie sollte es auch anders sein, ich habe mich nicht für eine der Optionen 1 bis 3 entscheiden können, der Film steht neben viel anderem Foto-Kleinkram in einem Setzkasten. Über den CN17 und seine Fotos habe ich aber inzwischen hier geschrieben und die ganze Geschichte des Farbfilms in einer kleinen Serie aufbereitet: 

Jobo 2400 Tageslichtdose

Ein unverzichtbares Utensil, um selbst Filme zu entwicklen ist eine Tageslichtdose. Normalerweise bedeutet das, dass man den belichteten Film auf eine Plastikspule aufzieht (im Dunkeln, bzw. unter einer Decke oder besser in einem lichtdichten Sack), dann schließt man die Dose und kann die drei Schritte Entwickeln, Fixieren und Wässern dann im Hellen in der Dose durchführen. Sehr praktisch. 
Die Jobo 2400 Dose geht mit der Auslgegung Tageslichtdose noch einen Schritt weiter. Durch einen pfiffigen Mechanismus kann man sogar den Film bei Tageslicht innerhalb der Dose auf die Spule ziehen, später schneidet ein Messer den Filmstreifen ab und das leere Filmdöschen wird ausgeworfen. Die einzelnen Schritte beschreibt die Bediehnungsanleitung sehr schön:
Tolles Ding, diese Dose. Ich besitze aus mir heute nicht mehr nachvollziehbaren Gründen zwei davon. Ich habe sie für die meisten meiner Schwarz-Weißfilme verwendet. Leider funktioniert sie nur für KB, für Rollfilme und andere habe ich aber noch eine herkömmliche Tageslichtdose.

2011-01-03

Olympus Zuiko ED 14-42 f3.5-5.6

Das ist heute standard: ein Zoom im KB-analogen Brennweitenbereich zwischen 28 und 85 mm, dieses hier ist aber (sieht man von den µFT-Optiken mal ab) das kompakteste von dutzenden meist mit den Kameras mitgelieferter Kit-Zooms. Respekt, Olympus! Trotzdem gibt's exzellente optische Leistungen, wie verschiedene Tests beweisen. Kehrseite der Medaille: Es ist relativ lichtschwach, vor allem im Telebereich und mit dem relativ kleinen FT-Sensor gibt es kaum Möglichkeiten mit der Schärfentiefe zu spielen.
Es bleibt nicht ganz so kompakt, wenn man in Richtung Tele zoomt, trotzdem sehr praktikabel an der Kamera, insbesondere an der E-420. An größeren Kameras wie meiner Panasonic L-1 wirkt es dagegen eher verloren.Weitere technische Daten gibt es auf der Olympus-Homepage. Wenn man sich dort genauer umschaut kann noch vier weitere Standard-Zooms in ähnlichem Brennweitenbereich entdecken, allerdings z.T. in anderen Preisregionen. Zusammengefasst: Ein unspektakuläres immer-dabei Objektiv zur E-420.

2011-01-02

Liesegang Rajah OS

Diesen KB-Vergrößerer (Baujahr ca. 1955) bekam im Mitte der 80er  gebraucht von meinem Onkel geschenkt. Er beschränkt sich wirklich auf die nötigsten Funktionen, hat aber alles, was man zum selbst vergrößern braucht. Und das habe ich bis Mitte der 90er damit auch ausgiebig getan. 

Das fest eingebaute Objektiv ("Peplostar") mit 45 mm Brennweite hat drei vergütete Linsen, vermutlich eine Triplet-Konstruktion wie mein Domiplan und andere einfache Objektive aus der Zeit. Im Bild erkennt man die simple, aber wirkungsvolle Blendenkonstruktion, Blende 4.5 zum Fokussieren, dann schiebt man weiter auf den Rotfilter (im Bild), um das Fotopapier zu plazieren, dann wird bei Blende 11 belichtet ("21, 22, 23,...etc."). Mehr braucht man eigentlich nicht. Ich wüsste nicht, was an dem Gerät kaputt gehen sollte (außer vielleicht die Opal-Birne, aber auch die funktioniert noch tadellos).

2010-12-31

Zeiss Ikon Ikoblitz 5

Ich besitze insgesamt drei Kondensatorblitze für Blitzbirnchen, diesen hier habe ich von meinem Vater, der ihn zusammen mit der Exa II verwendet hat. Das Blitzbirnchen auf dem Bild passt nicht wirklich, es hat einen falschen Sockel, ein passendes hatte ich aber nicht.
Das Gerät selbst ist in einem tadelosen Zustand, mangels spezieller Batterie und Blitzbirnchen wird ers aber wohl nie mehr selbst blitzen. Eine Bedienungsanleitung für den Blitz kann man hier einsehen.

2010-12-29

Polaroid Land Model 80 "Highlander"

Erna, eine Amerikanerin mit deutschen Wurzeln,  hieß die alte Dame, die meiner Frau (als diese Kind war) diese Sofortbildkamera zum Spielen geschenkt hat. Damals (in den 1970'ern) gab es schon kein Film-Material mehr für diese Rollfilm-Sofortkameras, sie wurden von den sog. Packfilm-Kameras abgelöst. Edwin Land hatte Ende der 40er Jahre mit seiner Firma Polaroid diese Kameras auf den Markt gebracht und war überaus erfolgreich damit. Eine Übersicht über alle Polaroid-Sofortbildkameras und das dazugehörige Film-Material gibt die Land-List. Das Model 80 hier wurde von 1954 bis 1957, mit geringen Modifikationen als 80A und 80B bis 1963 ca. 1.5 mio mal gebaut und wurde vor Nachbau durch eine Reihe von Patenten geschützt, z.B. diesem hier:
Die Kamera ist insbesondere durch ein berühmtes Foto bekannt geworden, welches Mary Moorman durch Zufall am 22. November 1963 vom Attentat auf John F. Kennedy, Sekundenbruchteile nach den tödlichen Schüssen gemacht hat. Sie ist von der anderen Seite der Straße beim Fotografieren gefilmt worden. Sie hat später versucht das Foto auf ebay für 225,000$ zu verkaufen, ist aber gescheitert. Auf ihrer Web-site gibt es heute neben Links auf diese Foto und Geschichten dazu auch die Anleitung zur Kamera.

Bis auf den einmaligen Sofortbild-Mechanismus ist die Kamera technisch eigentlich nichts besonderes, Optik (ein Dreilinser mit 100 mm Brennweite f8.8) und Verschluss entsprechen Box-Standards.  Die Verarbeitung ist erstklassig, bis auf den Balgen und die Linsen ist alles aus Metall. Interessanterweise gibt es für den Anschluss eines optionalen Blitzgerätes (nur) einen Mittenkontakt. Ist diese Kamera eine der ersten, die diesen verwendet hat? 
Meine Frau hat als Kind übrigends ein alternatives Sofortbildverfahren für die Kamera erfunden. Es wurde vorher ein Bild gemalt und formatgerecht zugeschnitten in der Kamera plaziert. Nach Drücken des Auslösers konnte man die hintere Klappe öffnen und das Bild wieder entnehmen!

2010-12-27

Dias digitalisiern - Digitizing Slides

Ich besitze aus meinen analogen Tagen noch ein paar tausend Dias und ein paar von denen sind so interessant und auch gut gelungen, dass ich sie mir hin und wieder mal ansehen möchte. Was liegt da näher als diese zu digitalisieren. Die ersten Versuche mit unserem Epson-Scanner, der auch eine Durchlichteinheit genau für diesen Zweck hat, sind nicht nur sehr mühsam und langwierig verlaufen (für ein Dia braucht man mehrere Minuten) sondern auch das Resultat war eher bescheiden. Gute Diascanner, die sowas halbwegs automatisiert erledigen kosten ein paar hundert Euro, es musste eine preiswertere, schnelle und gute Lösung her und die geht so:
1) Man benötigt für die Digitalkamera ein Makro-Objektiv, welches einen KB-analogen Abbildungs-maßstab von 1:1 erlaubt, mein Zuiko 35 f3.5 kann sogar 2:1.

2) Meinen Dia und Negativ-Halter habe ich mir komplett aus altem Fotokram selbst zusammengeklebt. Eine alte Gummi-Gegenlichtblende lieferte den 52mm Filterring zum Anschluss an das Objektiv, das Gummi habe ich abgeschnitten und den Ring auf einen alten Nikon-Gehäusedeckel aus Plastik geklebt. Ein alter Diabetrachter ("Gucki") wurde seiner Linse beraubt und vorne draufgeklebt (vorher natürlich ein entsprechendes Loch in den Adapter schnitzen. Fertig:

From my analogue days I still own some thousand slides. A few of them are so interesting and well done, that I view them for myself every once in a while. What would be better than have these digitized. The first experiments with our Epson scanner, which has an optional transparency adapter for just this purpose were awful. Theynot only run very tedious and lengthy (it takes several minutesfor just one slide) but the result was also rather modest. A good slide scanner , which operates more or less automatically cost a few hundred Dollars. It had to be a cheaper, quicker and result in excellent images. This is how it works:

1) For your digital camera you need a macro lens with a reproduction scale of 1:1 (35 mm equivalent). My Zuiko 35 f3.5 allows even 2:1.

2) My slide and negative holder I have glued together from old foto stuff. An old rubber lens hood supplied the 52mm filter ring for connection to the lens, the rubber was cut off and I glued the ring on an old Nikon body plastic cap. An old slide viewer ("Gucki") was robbed of his lens and glued to the center of it (before, of course, I cut a corresponding hole in the adapter):
3) Dieser Dia-Repro-Vorsatz wird also vor's Makroobjektiv geschraubt und horizotal ausgerichtet. Die Kamera kommt am besten auf ein Stativ und stellt das Ganze vor eine große weiße Wand. Jetzt kann man mit dem in der Kamera eingebauten Blitz schöne Tageslicht-Aufnahmen machen.
3) Screw this slide copier onto the macro lens and align it horizotally. It is recommended to put the camera on a tripod and place it in front of a large white wall. Now you can use the built-in camera flash to enlighten the scene with day-light (it's easier in terms of white ballance).

4) Wie man sich leicht vorstellen kann, gelingt so ein "Diascan" in Bruchteilen einer Sekunde. Allerdings muss man immer noch Dia für Dia in diesen Reprovorsatz stecken. Trotzdem geht es ruck-zuck. Ein 50er Magazin ist in ca. 3 Minuten abfotografiert.
4) As you can imagine, such a "slide scan" is done in a fraction of a second. However, one must still put slide for slide into the holder. Nevertheless, it is very fast. A magazine with 50 slides is photographed in about 3 minutes.

5) Digitale Nachbearbeitung ist natürlich nötig. Dias sind ja bekanntlich im Format 3:2, meine FourThirds-Kamera macht daraus 4:3, es bleiben bei meiner Konstruktion je ein schwarzer Balken oben und unten, sowie ein kleiner schwarzer Rand links und rechts. Man kann das natürlich Bild für Bild mit beliebiger Bildbearbeitungs-Software erledigen und dort auch Weißabgleich, Kontrast, Helligekit, Gamma-Kurve, Schärfe etc. einstellen. Es zeigt sich aber schnell, dass dies für die meisten Fotos immer nahezu gleich ist. Warum nicht auch das automatisieren. Mit der kostenlosen Software IrfanView kann man im Batch-Modus die Rohdaten in brauchbare Digitalbilder in einem Schwung umwandeln. Inklusive Durchschauen, abspeichern etc. habe ich so ca. 100 Dias in der Stunde geschafft und das in äußerst brauchbarer Qualität, wie folgende Aufnahme eines Schwarz-Weiß Dias von 1988 beweist:

5) Digital editing is of course necessary. 35 mm slides come in 3:2 format, my FourThirds camera takes 4:3 images. Thus, it remains a black bar at each the top and bottom and a small black border on the left and right. You can crop this frame by frame with any image editing software and also do white balance, contrast, brightness, adjust gamma curve, sharpness, etc.. But it turns out quickly that the settings almost always are the same for most photos of one series. Why not automate this. The freeware IrfanView has a batch mode to convert raw data into useful digital images in one go. Including looking through, save, delete etc I've done about 100 slides per hour at the very reasonable quality, such as the following picture taken from a black and white slide (1988):
Wem der Selbstbau zu aufwendig ist, kann so einen Dia-Repro-Vorsatz auch kaufen, z.B. hier. Ich habe nur gute Erfahrungen mit der Methode gemacht. Es geht schnell und liefert Top-Ergebnisse. Wenn ich z.B. in Kundenrezensionen bei Amazon lese, dass jemand 10.000 Dias mit einem 1000€ teuren Diascanner machen will, der für jedes Dia 5 Minuten braucht, kann ich nur den Kopf schütteln.

For anybody sparing the effort of the DIY, you can also buy such slide copier e.g. here. Some of them come with an internal lens (no need for the macro lens) and can be used even with more simple digital cameras. I made only good experiences with the method. It's fast and delivers excellent results. I can only shake my head reading a customer review on Amazon. The guy wants to scan 10 000 slides with a 1000 € slide scanner that takes five minutes for each slide and is happy with that...

2010-12-25

Olympus Zuiko D 35 mm Makro f3.5

Das Olympus Zuiko D 35 mm f3.5 war mein allererstes spezielles Makro-Objektiv und gleichzeitig das einzige Objektiv, welches ich zweimal gekauft habe. Dazu unten mehr. Makro-Fotografie hat mich schon immer fasziniert, wegen der hohen Preise der speziellen Objektive habe ich mir aber immer mit einer Vorsatzlinse oder Zwischenringen beholfen. Die Ergebnisse damit haben durchaus meine Erwartungen erfüllt. Bei diesem Objektiv jedoch sah die Sache anders aus. Es ist wirklich das günstigste Makro-Objektiv, was es seit langem am Markt gibt und von der optischen Leistung her gesehen gleichzeitig eines der besten, wie unabhängige Tests und Auszeichnungen beweisen. Und weil ich für mein neues FourThirds-System weder eine passende Vorsatzlinse noch einen Zwischenring besaß, war angesichts dieses Preis-Leistungsverhältnisses die Sache (im Sommer 2007) schnell für mich klar.
The Olympus Zuiko 35mm f3.5 Dwas my first dedicated macro lens, and at the same time the only lens I've bought twice. More about this below. Macro photography has always fascinated me. Due to the high cost of the special lenses I've always done it with a close-up lens or extension tubes (and mostly the results of these have met my expectations). With this lens, however, it is a totally different thing. It's really one of the least expensive macro lenses you can buy and simultaneously with respect to optical performance one of the best, as independent tests and awards prove. Because I neither had a close-up lens nor an extension tube for my new FourThirds system, and given this price-performance ratio, I didn't think twice about a purchase (this was in summer 2007).

Wie man oben sehen kann, ist ein Abbildungsmaßstab von 1:1 möglich, das heißt, dass man Objekte von der Größe des Sensors (17.3 x 13 mm) formatfüllend abbilden kann. Im oft gemachten Kleinbildvergleich bedeutet das einen Abbildungsmaßstab von 2:1! Damit sind schon spektakuläre Bilder möglich, man muss aber ein bisschen üben und dabei mit der Schärfentiefe spielen. Ich habe hier mal zwei Beispiele mitgebracht:
As you can see above, a reproduction ratio of 1:1 is possible, which means that one can image objects of the size of the sensor (17.3 x 13 mm) full frame. Talking about 35mm equivalent this means a reproduction ratio of 2:1! With that, spectacular images are possible, but you have to practice a bit and play with the depth of field. I'll show two examples:
Das Objektiv macht wirklich Spaß, es ist aber kein Objektiv für jede Gelegenheit. Der Autofokus ist relativ langsam und auch der Bildwinkel eines leichten Teles für nicht viele andere Zwecke günstig. Von der Brennweite her könnte man es  Portraitobjektiv vielleicht nutzen, dazu ist es aber zu lichtschwach. Aber ich kann es für die Makro-Fotografie wärmstens empfehlen und auch meine Tochter hat es zu ihrer Lieblingsoptik erkoren.
The lens is really fun, but it is not a lens for every occasion. The autofocus is relatively slow and the angle of view of this light telephoto lens might be used for not many other purposes. Because of the focal length, one could perhaps use it as portrait lens, but it is too slow normally. But I can recommend it for macro photography and even my daughter has chosen it as her favorite lens.

Wie man sich leicht aus günstigem Preis und niedrigem Gewicht ausrechnen kann, gibt es einen Nachteil, den man nicht leugen kann: das Ding ist fast komplett aus Plastik gebaut. Es kam wie es kommen musste: Das Gebilde aus Kamera und Objektiv fiel im ausgefahrenen Zustand runter und dann genau aufs Objektiv! Resultat: Die Optik steckte nun schief im Gehäuse und ließ sich auch nicht mehr einfahren. Ich habe es gleich zum Händler getragen und gefragt, was man da machen könne. Bei dem niedrigen Neupreis lohnt allerdings eine Reparatur nicht! Na, dann habe ich das Ding für mich abgeschrieben und mich innerlich schon auf einen Neukauf eingestellt und bin dann mit roher Gewalt rangegangen. Ich hab die Optik mit der Hand einfach brutal wieder an ihren Platz geschoben, es machte laut Kracks, dann saß das Ding aber wieder da wo es hingehört. Zu meiner großen Überraschung funktionierte es danach an der Kamera wie vorher! Trotzdem habe ich später (Sept. 2009) dieses Objektiv neu gekauft und das gebrauchte als defekt verkauft.
As one can easily derive from low cost and low weight, there is a drawback which can not gainsay it: the thing is made almost entirely of plastic. It came as it had to: camera with lens fell down (in the extended state) and it exactly hit the lens! Result: The optical system now stuck crooked in the tube and did not even move anymore. I took the lens to the dealer and asked what they could do about it. Due to the low original price it was not worth a repair! Well, because I wrote off the thing and already considered a new purchase, I decided to try a repair by brute force. I took the inner tube with the hand and just brutally pushed it back into place. With a loud "cruck" the thing was sitting back where it belongs. Much to my surprise it worked then at the camera as it was! Nevertheless, I later (Sept. 2009) bought this lens new and sold the used one as defect.