2019-06-16

Tenax I @work

Mohnblumen auf einem Rapsfeld in der Nähe von Hanau-Mittelbuchen

Hier also wie versprochen erste Testbilder von meiner Tenax I. Den Film (ein simpler Kodak Gold 200) habe ich an einem Wochende "verschossen", die meisten Bilder draußen bei gutem Sommerwetter, d.h. die Belichtungseinstellungen waren überwiegend bei kleiner bis sehr kleiner Blende (8-16) und kurzen Verschlusszeiten (1/100 bzw. 1/300 s). Damit ergibt sich fast eine Fixfokus-Situation, man kann die Entfernung auf ca. 3 m einstellen und hat dann alles von unendlich bis 2 m scharf. Die Nahaufnahme oben mußte ich natürlich anders einstellen, aber auch hier sieht man die große Schärfentiefe. 

Historisches Karussell in Hanau-Wilhelmsbad

Insgesamt war es ein entspanntes Fotografieren. Der Schnellaufzughebel tut seinen Dienst, auch wenn seine Position für den linken Zeigefinger recht ungewöhnlich ist. Man braucht meist beide Hände zum Bilder machen. Der Aufklappsucher ist für mich als Brillenträger etwas zu klein, ich habe manchmal die Brille abgenommen, dann geht die Ausschnittsuche ganz gut. Die Bilder sind wie für ein nicht vergütetes Objektiv zu erwarten war, etwas flau und kontrastarm, auch bei der Detailschärfe erkennt man den recht simplen Dreilinser. Dennoch bin ich mit den Ergebnissen ganz zufrieden.

Regionalbahn am Bahnhof Wilhelmsbad

Nicht zufrieden war ich mit den Leistungen meines Labors. Das hatte ich beim Auftrag zwar auf die kleinen quadratischen 24x24 mm Negative hingewiesen und somit vorgewarnt. Der Film wurde standardmäßig entwickelt, dann aber fast wahllos geschnitten (mitten durch Bilder durch!), die weitere Verarbeitung (Abzüge, CD scannen) wurde verweigert. Also musste ich mit dem eigenen Flachbettscanner ran, was sehr aufwändig ist.

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