2018-05-26

KW Zwischenringe und Doppeldrahtauslöser

Zwischenringe sind die technisch simpelste Methode den Objektivauszug mechanisch zu verlängern und damit Nahaufnahmen zu ermöglichen. Bei M42 reichen simple Metallringe (wie diese hier aus Aluminium) mit vorne und hinten dem jeweiligen Gewinde. Diese hier, gebaut von den Kamerawerkstätten Niedersedlitz ("KW") in den 1950 oder 1960ern, sind 7, 14 und 28 mm breit. Beliebig kombinierbar erlauben sie einen maximalen Auszug von 49 mm und mit einem 50 mm-Objektiv einen maximalen Abbildungsmaßstab von ca. 1:1:

Ab 1956 hatten die Dresdener Kameras Praktica FX2 und später die Contax F mit entsprechenden Objektiven die automatische Springblende, d.h. die Blende blieb zum Scharfstellen maximal geöffnet und schloss sich erst beim Auslösen auf den eingestellten Wert.  Das ist natürlich auch bei Makrofotografie sinnvoll und dafür gab es noch einen Spezialzwischenring (14mm), der direkt hinter das Objektiv kam und den silbernen Pin bedienen konnte. Dazu brauchte man noch den mitgelieferten Doppeldrahtauslöser, der mit einem Druck dann die Blende schloss und die Kamera auslöste.

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