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2015-07-27

Olympus OM-D M5 Mark II


Nach fast 5 Jahren mit meiner E-PL1 habe ich mir spontan ein neues Gehäuse für meine Micro 4/3 Objektive gekauft (oben mit meinem Liebslingsobjektiv). Ich hatte schon länger mit was Neuem geliebäugelt, allerdings hat mich die Vielfalt von Olympus' und Panasonic's Angebot in letzter Zeit eher dazu gebracht, noch auf "die Richtige" zu warten. Ich hatte nach dem Erscheinen der zweiten Version der M5 von deren Vorzügen gelesen, insbesondere gefiel mir, dass sie viele Features der deutlich teureren M1 hat, aber ohne klobigen Handgriff. Meine Kamera sollte wie meine alte höchst kompakt, leicht und dennoch handlich sein. 
After almost 5 years with my E-PL1 I spontaneously bought a new body for my micro 4/3 lenses (see picture with my favorite lens). I considered bying something new for quite some time, but the diversity of Olympus' and Panasonic's offerings rather triggered me to wait for "the right thing". I've read about the M5 Mark II's advantages, especially liked that it inherited many features from the more expensive M1, but not the chunky handgrip. My camera had to be highly compact, lightweight and easy to handle, like the old one.
Und so ging ich also einen Tag vor meinem Urlaub in einen der wenigen verbliebenen echten Fotoläden (dieser hier war's), eigentlich nur um ein Ladegerät für die Akkus der E-PL1 zu kaufen. Und da bekam ich die "Mark II" in die Hand, war sehr angetan von ihrer geringen Größe (sie wirkt auf allen Fotos größer als sie wirklich ist), vom exzellenten Sucher (elektronic Viewfinder, 2.36 Megapixel) und auch sonst vom ganzen "Feature set". Ich möchte hier keinen ganzen Review schreiben, hier ist was mir davon am Besten gefällt und was mich letztlich überzeugt hat: 
And so, one day before my vacation I went in one of the few remaining true photo shops (this one), actually just to buy a charger for the battery of the E-PL1. And since I got the "Mark II" in the hand, I was very impressed by its small size (it looks larger on pictures than it really is), the excellent viewfinder (Electronic Viewfinder, 2.36 megapixels) and really the entire feature set. I don't want to write a comprehesnive review. Here's what I like most and what eventuately convinced me:
  • Bedienlemente ('Controls') sind sehr vielfältig und sehr überlegt designt. Vieles kann man sich an seinen eigenen Geschmack per Software anpassen. Ich habe so zwei Tage lang mit den Einstellungen gespielt, bis ich was gefunden habe, wo alle wesentlichen Funktionen nur einen Knopfdruck oder Drehrad entfernt sind. Hut ab, Olympus! Die beiden zentralen Drehräder verstellen sich einen Ticken zu leicht von selbst, dafür ist das Touch Display eine wahre Wonne (z.B. um den Schärfepunkt zu setzen).
  • The controls are manyfold and deliberately designed. Many settings can be adapted to own taste via software. I played for two days with the menu settings until I found something, where all essential functions for me are just a push of a button or scroll wheel away. Kudos to Olympus! The two central wheels dissemble a tick too easily by itself, but the touch screen (eg to set the focus point), a sheer delight.
  • Wifi (WLan) Anbindung ans Smartphone. Die Bedienung ist zwar etwas holprig und könnte nach meinem Geschmack Apple typisch simpler gestaltet sein, aber es funktioniert. Zum einen kann man das Smartphone als GPS Logger benutzen, so erhalten beim Synchronisieren alle Fotos ihre Koordinaten in die EXIF Datei geschrieben. Zum anderen lädt man die schönsten Fotos oder Videos einfach auf's Fon runter und ruckzuck ins soziale Netzwerk rauf. Fast hätte ich es vergessen: Mit der App auf dem Fon kann man natürlich auch die Kamera fernsteuern, inklusive Live-View auf dem Display.
  • WiFi connection to the smartphone. The usage and setup might be a bit bumpy and could for my taste be designed more straight forward (Apple like), but it works. On the one hand you can use the smartphone as a GPS logger. After synchronizing all the photos get their coordinates written into the EXIF file. Secondly, you simply load the best photos or videos down to the phone and then up into any social network. I almost forgot: With the app on the phone you can remotely control the camera, including Live View on the display.
  • Schicke neue Fotofunktionen per Software, die (endlich) ihren Weg in die Kamera gefunden haben: (A) Keystone-Korrektur. Mir war gar nicht klar, dass ich sowas vermisst habe. Ein kleiner Druck auf den Knopf und Anpassen mit den Drehrädern ersetzt ein teures Tilt/Shift-Objektiv. (B) HDR in der Kamera, kann mein iPhone schon lange und vermisse ich schon viel länger. Die Kamera schießt dazu in schneller Folge (bis 10 pro Sekunde) eine Serie von gleichen Fotos mit unterschiedlicher Belichtung und rechnet danach ein Bisschen. Details lassen sich anpassen. (C) Zweifach-Telekonverter per Software. Kennt man von Billigknippsen und verringert die Auflösung, aber es gibt Situationen, in denen man schon während des Fotografierens die Ausschnittvergrößerung vornehmen will. Sehr vermisse ich immer noch (D), Panorama! Es gibt zwar einen Panorama-Modus, der zeigt aber nur die Hilfslinien an für das Überlappen der Teilbilder. Zusammensetzen muss man diese aber immer noch mit externer Software. Auf die Hilfslinien kann ich schon lange verzichten.
  • Neat and new features via software (finally) found their way into the camera: (A) Keystone Correction. I did not realize that I missed that. A little push on the button and some adjustments with the wheels replaces an expensive tilt / shift lens . (B) HDR in camera, my iPhone can do this for a long time and I miss this even longer. The camera shoots a series of the same object with different exposures in burst mode (up to 10 per second),  and then calculates a bit. Details can be customized. (C) 2x tele-converter via software. Known from cheap consumer cameras and reduces the resolution, but there are situations where one wants to do the cropping already during shooting. Very much I still miss (D), in camera panorama! Although there is a panorama mode, but this shows only guiding grid lines on the display. Final stitching must still be done with external software.
  • Vom 16MP Sensor mit 5-Achsen Anti-Wackel und dem neuen und bisher in einer Consumerkamera einzigartigen 40 MP HighRes Modus will ich gar nicht sprechen, weil ich dazu noch mehr ausprobieren muss. Toll zu wissen, dass die Bildqualität sich mit größeren Sensoren messen will (und kann!). Ein totales Killerkriterium war es für mich nicht.
  • I don't want to talk about the 16MP sensor with 5-axis anti-shake and the new and unprecedented  40 MP HighRes mode (in a consumer camera). I have to test this first in more extend. Great to know that the picture quality will (and can!) challenge larger sensors. However, this was not killer criterion for me.
Alles in allem genug für mich für mein Upgrade, was mir vom Fotohändler durch eine $200 Sommer-Rabbat-Aktion noch schmackhafter gemacht wurde. Nach zweieinhalb Wochen ausgiebigem Testen im Urlaub muss ich sagen: die $899 waren gut angelegtes Geld! 
All in all, enough convincing to do the upgrade. The photo dealer eased the decision by a $200 Summer Rebate initiative. After two and a half weeks copious testing during vacation I have to conclude: The $ 899 was money well spent! 

2012-11-01

Samyang 7.5mm f/3.5 Fisheye MFT

Heute mal keine alte und gebrauchte Kamera, sondern ein nagelneues Objektiv! Meine Tochter wünschte sich einen Fisheye-Vorsatz zum Geburtstag, wie sie ihn bei einer ihrer Freundinnen gesehen hatte. Ich habe mich ein wenig über solche Vorsätze erkundigt, bin dann aber schnell zu der Erkenntnis gelangt, dass nichts über ein richtiges Objektiv geht. Außerdem bin ich ein echter Superweitwinkel-Fan (wie meine bisherigen Posts zum Thema zeigen) und wollte schon immer ein richtiges Fisheye ausprobieren. Da traf es sich gut, dass die aufstrebende koreanische Objektivschmiede Samyang seit kurzem eine wirkliche Perle für micro-FourThirds anbietet, wie einige Tests und Reviews belegen (z.B. bei photozone, m43photo, ephotozine und filterxchange). Kurz, das Geburtstagsgeschenk stand und ich hoffe sehr, dass das Töchterchen es mir hin und wieder ausleiht (nun, ich leihe ihr ja auch mein geliebtes 20er, was immer mehr auch zu ihrem Liebling wird....).
Samyang

Sie hat es mir bereits geliehen, nicht nur für diese Fotos hier, sondern auch für erste Tests im Gelände. Ich muss den Testern recht geben: Ein wirklich erstklassiges Ding, Verarbeitung ist 1a und auch optisch habe ich nichts zu bemängeln. Ein Autofokus fehlt bei der großen Schärfentiefe nicht wirklich, eine dezente Skala dazu - z.B. auf dem roten Ring - hätte dem Objektiv allerdings gut gestanden. Auch die Dimensionen der Linse passen wunderbar ins MFT-System, vermutlich ist es derzeit das kompakteste Fisheye-Objektiv für Systemkameras überhaupt (hier an der Lumix G3 meiner Tochter).

Für Interessierte hier ein paar Informationen über Geschichte und Technik von Fisheye-Objektiven: Das Konzept und der Begriff wurden erstmalig 1906 von dem englischen Physiker R.W. Wood in einem wissenschaftlichen Artikel beschrieben. Technisch realisiert und auch patentiert wurde ein solches Objektiv erstmalig 1932 von der Firma AEG für ihre Wolkenkamera, die wie der Name schon sagt für metereologische Beobachtungen des Himmels eingesetzt wurde. Keiner hatte wohl damals an Objektive für Amateurfotografen gedacht. 

Nikon hat 1938 einen AEG-Klon (auch für die wissenschaftliche Fotografie) gebaut und aufbauend auf diesem Know-How 1962 das Fisheye-Nikkor 8 mm f/8 auf den Markt gebracht. Diesem ersten Fisheye "für die Allgemeinheit" folgten noch einige weitere verbesserte Modelle von Nikon (u.a. das bisher unübertroffenene 6 mm f/2.8). In den 70er Jahren zogen die meisten anderen namhaften Hersteller nach und boten eigene Modelle an. 

Allen Fisheye-Objektiven gemein ist ihre starke tonnenförmige Verzeichnung, die allerdings in diesem Fall keineswegs als Makel zu werten ist, sondern quasi in der Natur der Sache liegt. Während "normale" (verzeichnungsfreie) Weitwinkelobjektive versuchen gerade Linien immer gerade abzubilden (sog. gnomische Projektion) und damit Winkel und Flächen verzerren, bilden Fisheye-Objektive eben anders ab. Es existieren sogar vier verschiedene Abbildungsfunktionen, die allesamt gerade Linien, die nicht durchs Zentrum gehen, verbiegen, dafür aber winkel- oder flächen-treu arbeiten. Dieses Samyang hier bildet wie die meisten Vollformat Fisheyes flächentreu ab, es gibt von Samyang auch ein Objektiv mit stereographischer Projektion, allerdings nicht für MFT. Digitale Fotos (und soger Videos)  kann man übrigends relativ einfach wieder "defishen", wie dieses tolle Tutorial zeigt.

2012-02-28

Four Thirds Sensoren


Vor ziemlich genau elf Jahren, am 13. Februar 2001 gab es erste Gerüchte um eine Zusammenarbeit zwischen Kodak und Olympus zur Entwicklung eines neuartigen Digitalkamerasystems. Details zum Sensor wie seine Größe und Auflösung wurden schon im Mai 2001 enthüllt und auch Olympus musste daraufhin zumindest ein paar Eckpunkte zum konsequent digitalen Konzept nennen. Mit einer Kamera wurde dann für 2002 gerechnet, aber wie es so kommt gab es erste Muster erst zur PMA 2003 und richtig los mit der Olympus E-1 und dem neuen Four Thirds System ging es erst Ende 2003. Gut Ding will halt Weile haben. 

Aber das System schlug bekanntlich als erstes konsequent digitales Kamerasystem ein und konnte sich neben den beiden Platzhirschen Canon und Nikon, die noch einen analogen Kompromissrucksack mit sich rumtragen etablieren. Olympus war damit zurück auf der Bühne. FourThirds als (semi-) offener Standard bekam ab 2009 durch seinen kleinen Bruder microFourThirds ernsthafte Konkurrenz aus dem eigenen Lager, allerdings um den selben Sensor herum. Der selbe Sensor? In den letzten neuen Jahren gab es schon 7 Generationen dieser 17.3 x 13 mm großen Sensoren, mit natürlich stetig steigender Performance. Kodak war nur am Anfang ein gefragter Partner, wurde aber relativ schnell von Panasonic abgelöst, die mit ihrem LiveMos Sensor vermutlich preiswerter waren und auch mehr bieten konnten (LiveView z.B.).



Ich habe neulich erst realisiert, dass ich alle vier Generationen der bisherigen Panasonic Sensoren hier zu Hause habe, und zwar in der Lumix L1, Olympus E-420, Pen E-PL1 und jetzt auch die Lumix G3. In obiger Tabelle habe ich dann mal die technischen Rahmendaten zusammengetragen, schon eine eindrucksvolle Entwicklung, die natürlich nicht nur die schiere Pixelzahl betrifft, sondern natürlich auch andere wichtige Eigenschaften wie Empfindlichkeit und Rauschverhalten, Dynamikumfang, Farbraum, Auslesegeschwindigkeit und vieles andere wurden verbessert (Für Detials möchte ich auf die guten Reviews z.B. bei dpreview.com verweisen). Das Auflösungsvermögen profitiert natürlich von der gestiegenen Pixelzahl und ich habe hier die Entwicklung nochmal grafisch aufbereitet:
Schon 2001 bei der Vorstellung des 4/3-Konzeptes hieß es, dass in Zukunft 16 MP möglich sein sollten, da sind wir also. Die Frage ist, wie es nun weitergehen wird. Mit der Pixeldichte des gerade heute angekündigten neuen 41MP Sensors im Nokia 808 Smartphone wären jedenfalls für den 2.8 mal so großen FT-Sensor heute schon 115 MP drin. Leider braucht man allerdings auch noch ein Rechenwerk, um solche Datenflut schnell genug auslesen zu können, aber auch das wird prinzipiell in Zukunft möglich sein. Nokias Ansatz die Pixelflut nur intern zur Qualitätsverbesserung zu verwenden find ich sehr clever und ich denke dahin könnte die Reise gehen. Aber auch Lytro's Lichtfeldkonzept zeigt neue Wege auf, mehr Pixel sinnvoller zu nutzen als schlicht immer höhere MP's traditionell zu verarbeiten. Lassen wir uns überraschen.   

Nachtrag vom 6.7.2012: Jetzt ist es offiziell, der Sensor in Olympus' OM-D E-M5 stammt nicht von Panasonic, sondern von Sony. Ob das allerdings in Zukunft so bleiben wird, wo doch jetzt Panasonic beim finanziell angeschlagenen Olympus-Konzern eingestiegen ist, bleibt abzuwarten. 

2012-01-15

Olympus M.Zuiko 40-150mm f/4-5.6

Dies ist mein viertes Objektiv für meine kleine mFT-Ausrüstung um die Olympus E-PL1 herum. Ich habe mir es beim Kauf mit meiner Tochter geteilt, die mit der Lumix G3 jetzt auch bei mFT eingestiegen ist. Als ich meine E-PL1 kaufte gab es das alte FT-Zukio 40-150 und den MMF-2 Adapter im Doublezoom-Kit dazu. Ich hatte es damals auf den Adapter abgesehen und hab das Objektiv gleich unausgepackt weiterverkauft (weil ein solches schon im Haushalt vorhanden war). Ein großer Tele-Fan bin ich nicht, trotzdem kommen immer mal wieder Situationen, wo ich eines dabei haben will, und dann soll es leicht sein und nicht viel Platz in der Tasche einnehmen. Das Ding ist in der Tat das leichteste (190 g) und kleinste 300er (KB-Äquivalent) was es gibt. Die Fassung und sogar das Bajonett sind im Wesentlichen aus Plastik, dafür macht es aber einen recht robusten Eindruck. Hier gibt es einen ausführlichen Review mit Testbildern.
Im Vergleich zu seinem FT-Bruder (s.u.) ist es trotz formal gleicher technischer Daten schlanker geworden. Es handelt sich um eine komplette optische Neurechnung, was man oberflächlich wirklich kaum nachvollziehen kann, so viel ist gleich. Das neue hat aber 13 Linsen in 10 Gruppen, das alte eine Linse weniger. Der (Auto)Fokus-Mechanismus wurde komplett überarbeitet und ist nun viel schneller und fast lautlos geworden. Damit macht es endlich Spaß Teleaufnahmen zu machen, das alte am Adapter bot zwar AF, aber eben recht laut und wirklich schmerzhaft langsam.

Zugegeben, das Ding ist kein Objektiv, dass Fotoenthusiasten vom Hocker reißt. Zum "Schönefotosmachen" taugt es aber allemal und es hat ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis. Interessanterweise findet man es auf Olympus' Webseite immer noch für offizielle 329€, was dem Preis bei seiner Vorstellung im Herbst 2010 entspricht. Ich habe unseres für $149 plus Steuer bei B&H erstehen können, das sind ca. 120€ und wohl das untere Ende der derzeitigen Preisspanne. Das hat wohl auch mit dem gerade neu erschienenen Nachfolger mit einem zusätzlichen R im Namen zu tun.
Letztes Wochenende gings trotz winterlicher Temperaturen aber bei schönstem Sonnenschein an den Strand, und da habe ich natürlich ein paar schöne Aufnahmen mit dem Teil machen können. Hier bitteschön (für JPEGs in voller Größe bitte klicken):




2011-10-04

Olympus Zuiko 9-18 f4.0-5.6

This is my fourth and so far the lightest (5.5 oz, 155 g) super-wide angle lens. It fits perfectly with my E-PL1 . With focal lengths (35 mm eq.) of super-wide 18mm (100° angle of view) to the moderate "standard" wide-angle 36 mm (62° angle of view) in my eyes it covers a very suitable everyday usage range. Therefore, sometimes I even leave the ordinary standard zoom at home. One should mention that you can't take pictures in this compact form, which is only for transportation. One has to turn the zoom ring to extend it:
Dies ist mein viertes und bisher leichtestes (155 g) Superweitwinkel-Objektiv. Es passt perfekt zu meiner E-PL1 . Mit Brennweiten (KB) von superweiten 18mm (100° Bildwinkel) bis zum moderaten "Standard"-Weitwinkel von 36 mm (62° Bildwinkel) deckt es einen für mich sehr alltagstauglichen Bereich ab, so dass ich sogar machmal das normale Standardzoom einfach zu Hause lasse. Man sollte erwähnen, dass man in dieser kompakten Form nicht fotografieren kann (die ist nur für den Transport), man muss es durch Drehen des Zoom-Ringes erst ausfahren:
However, a very practicable approach. About its imaging performance it has already been written a lot, for example here . I can't complain either. I have not yet done a direct comparison with my Zuiko 7-14, but they both play in different weight and price categories. Nevertheless, I find the image quality to be excellent, the missing 14° angle of view between 9 and 7 mm does not really bother me (besides I can use my 7-14 per adapter also on the E-P1!). Here is a sample photo, taken last weekend at the Brooklyn Bridge in New York:
Dennoch ein sehr praxistauglicher Ansatz. Über die Abbildungsleistung ist schon geschrieben worden, z.B. hier . Auch ich kann nicht meckern. Einen direkten Vergleich mit meinem Zuiko 7-14 habe ich noch nicht gemacht, aber beide spielen ja in unterschiedlichen Gewichts- und Preisklassen. Trotzdem finde ich die Abbildungsleistung exzellent, die fehlenden 14° Bildwinkel im Vergleich zwischen 9 und 7 mm stören mich nicht wirklich (außerdem kann ich ja mein 7-14 per Adapter auch an der E-PL1 nutzen!). Hier ein Probefoto, aufgenommen letztes Wochenende unter der Brooklyn Bridge in New York:

Since I now have presented all four of my super wide lenses here, it's time for a comparison. Everyone has something special: The Carl Zeiss 20 f2.8 Flektogon is the most popular successor of the first retro-focus wide angle design for an SLR, the Nikkor 20 f3.5 is probably still the most compact (though slightly heavier than my newest!) super wide angle on the market, the Zuiko 7-14 is at the moment probably the best super wide zoom on the market, and finally here is the lightest of such lenses. Below see the comparison pictured. One might think that my need for super wide lenses is now satisfied? Well, if someone brings out a compact 10mm f2.8 prime lens for mFT I could probably get weak again. Even with a fisheye I have not played yet...
Da ich jetzt alle vier meiner Superweitwinkel hier schon vorgestellt habe ist es Zeit für einen Vergleich. Alle haben etwas besonderes: Das Carl Zeiss Flektogon 20 f2.8 ist als populärster Nachfolger der ersten Retrofokus-WW ein Klassiker, das Nikkor 20 f3.5 ist wohl immer noch das kompakteste (wenn auch etwas schwerer als mein neuestes!) Superweitwinkel auf dem Markt, das Zuiko 7-14 im Moment wohl das beste SWW auf dem Markt, und schließlich hier das leichteste SWW. Unten der Vergleich im Bild. Man könnte meinen, mein Bedarf an SWW ist nun gestillt? Nun ja, falls jemand eine kompakte 10 mm f2.8 Festbrennweite für mFT rausbringt könnte ich wohl nochmal schwach werden. Auch mit einem Fisheye habe ich noch nicht gespielt...

Still here for those interested in the link on the lens architecture ...

Hier noch für Interessierte der Link auf die Objektivkonstruktion ...

2011-02-23

Panasonic Lumix G 20 mm f1.7 ASPH.

Meine kleine aber feine µFT-Ausrüstung hat heute Zuwachs bekommen. Das Lumix G 20 mm f1.7 ist mein drittes Objektiv direkt für meine Olympus E-PL1 (lassen wir die anderen über den Adapter ansetzbaren Linsen mal beiseite). Meine ersten Foto-Versuche heute abend bei Kunstlicht waren schon nicht schlecht, eines davon ist oben zu sehen, aber ich werde es wohl erst am nächsten Wochenende ausgiebig testen können. Später dann mehr dazu.
Wenn man das Ding googlet findet man fast ausschließlich Lob und Erstaunen über die optische Leistung dieses Winzlings. Glaubt man vielen Foreneinträgen, dann ist gerade diese Kombination von E-PL1 mit dem "Fremdobjektiv" von Panasonic das Maß der Dinge für das FourThirds-Format und sogar darüber hinaus. Ein besonders schönes Review hat Steve Huff in seinem Blog geschrieben. Darin schlägt das Objektiv an der E-P2 (gleicher Sensor wie die E-PL1) die Nikon D3s (Vollformat) mit dem Nikkor 50 mm f1.8. Nun ja, mal sehen...

2011-02-20

Olympus MMF-2

Dieser Adapter ermöglicht die Verwendung von  FourThirds (FT) Objektiven an MicroFourThirds (µFT) Kameras wie meiner Olympus E-PL1. Als ich diese Kamera vor einem halben Jahr gekauft habe, gab es das Double-Zoom Kit mit dem 14-42 (µFT) und einem 40-150 (FT !) inklusive dieses Adapters zum attraktiven Preis von insgesamt 630 €. Rechnet man die Einzelpreise zusammen gab's also den Adapter quasi umsonst, neu kostet er heute noch 172 €. Für mich wurd es noch preiswerter, da ich das 40-150 gar nicht erst ausgepackt habe und gleich quasi als neu für 10 € unter Neupreis verkauft habe (denn dieses Objektiv gab es in unserem Haushalt schon). Heute gibt es inzwischen das neue Olympus M.Zuiko 40-150 f4-5.6 direkt für µFT und auch deutlich kompakter als das alte.
Obwohl der Adaptter außer der Bajonett-Verriegelung keine beweglichen Teile hat übersetzt er drei Dinge vom einen ins andere System, damit alle (!) Funktionen der FT-Objektive auch an den neuen µFT-Kameras nutzbar bleiben: 1) Das Bajonett selbst. FT und µFT-Bajonett sind sowas wie großer und kleiner Bruder. In Form und Funktion fast identisch (s.u.) ist der Durchmesser bei µFT um 6 mm kleiner. 2) Das Auflagemaß, also der Abstand der Objektivbajonettebene zum Kamerasensor. Dieses beträgt bei FT 38,85 mm, bei µFT genau 20 mm, womit man ausrechnen kann, wie dick der Adapter zwischen den beiden Bajonettebenen ist. 3) Die elektrischen Kontakte für Autofokus und Blendensteuerung. Hier hat µFT mit 11 Goldkontakten 2 mehr als FT, vermutlich Reserve für die Zukunft, denn 9 tun es heute ja auch. Die Unterschiede zwischen FT und µFT werden übrigends schön auf der Website des FourThirds-Konsortiums beschrieben. Das alte Olympus OM-Bajonett ist übrigends mechanisch identisch mit FT, nur mit längerem Auflagemaß von 46 mm.

Der Adapter macht, was er soll. Man muss sich aber auf einen recht langsamen Autofokus einstellen, was die Freude an der Verwendung der FT-Objektivpalette an den PEN-Kameras etwas trübt. Allerdings passen die meist doch recht großen FT-Optiken nicht wirklich zu den schnuckeligen PENs. Ich persönlich verwende den Adapter daher auch meist zum Ansetzen meiner alten Nikon-Objektive (über einen weiteren Nikon-FT-Adapter) und stelle manuell scharf, was an der PEN dank exzellentem Live-View Display und Sucherlupe super geht! Mein Nikon Serie-E 50 mm f1.8 z.B. macht sich hervorragend als lichtstarkes (Portrait-)Tele und es läßt sich klasse mit der Schärfe spielen, wie obiges Beispiel zeigt!

2011-01-03

Olympus Zuiko ED 14-42 f3.5-5.6

Das ist heute standard: ein Zoom im KB-analogen Brennweitenbereich zwischen 28 und 85 mm, dieses hier ist aber (sieht man von den µFT-Optiken mal ab) das kompakteste von dutzenden meist mit den Kameras mitgelieferter Kit-Zooms. Respekt, Olympus! Trotzdem gibt's exzellente optische Leistungen, wie verschiedene Tests beweisen. Kehrseite der Medaille: Es ist relativ lichtschwach, vor allem im Telebereich und mit dem relativ kleinen FT-Sensor gibt es kaum Möglichkeiten mit der Schärfentiefe zu spielen.
Es bleibt nicht ganz so kompakt, wenn man in Richtung Tele zoomt, trotzdem sehr praktikabel an der Kamera, insbesondere an der E-420. An größeren Kameras wie meiner Panasonic L-1 wirkt es dagegen eher verloren.Weitere technische Daten gibt es auf der Olympus-Homepage. Wenn man sich dort genauer umschaut kann noch vier weitere Standard-Zooms in ähnlichem Brennweitenbereich entdecken, allerdings z.T. in anderen Preisregionen. Zusammengefasst: Ein unspektakuläres immer-dabei Objektiv zur E-420.

2010-12-19

Olympus E-420

 
Nach meinem Einstieg ins FourThirds-System mit dem Kauf der Lumix L1 im November 2006 und später weiteren Objektiven habe ich mich natürlich auch mit Olympus und deren Produkten beschäftigt. Insbesondere die Objektive hatten es mir angetan, Leica/Panasonic hatten ja nicht so viele zu bieten. Ich habe schnell festgestellt, dass ich mit dem System eine gute Wahl getroffen hatte. Wirklich exzellente Objektive gibt es von Olympus, aber auch die dazugehörigen Kameras haben eine spezielle Qualität. Die E-4x0-Serie ist z.B. immer noch die kompakteste DSLR auf dem Markt. 
Die E-420 hier habe ich anfang Juni 2008 meiner Frau zum Geburtstag geschenkt (inkl. Double-Zoomkit 14-42 und 40-150). Die Kamera war damals neu auf dem Markt und löste gerade ihre Vorgänger E-400 und E-410 ab, die beide noch zu haben waren. Trotzdem war der Double-Zoom-Kitpreis von ca. 600 € verglichen mit meiner Lumix L1 ein Schnäppchen. Und das trotz besserem 10.1 MP Sensor (L1: 7.5 MP) und verbessertem Liveview. 
Über die Kamera selbst findet man viel im Netz, z.B. hier oder hier. Es ist wirklich eine tolle Kamera, die heute noch fast täglich bei uns im Einsatz ist, trotz neuerer Alternativen. Insbesondere meine Tochter freundet sich immer mehr mit ihr an und hat schon einige hübsche Fotos damit gemacht.

2010-11-29

Leica D Vario-Elmarit 14-50 f2.8-3.5

Zusammen mit der Panasonic Lumix DMC-L1 und der fast baugleichen Leica Digilux 3 kam 2006 dieses Standard-Objektiv auf den Markt. Unter den Leica-Fans gab es einen regelrechten Hype um dieses erste konsequent digitale Leica-Objektiv, einige meinten, alleine wegen dieser Optik lohne sich die Anschaffung oben genannter Kameras, da es Anfang nur im Set verkauft wurde. Zweifellos ist es ein sehr gutes Objektiv, nach Testergebnissen gegen die direkten Konkurenten von Olympus (mit dem selben Bajonett) ist es ein bißchen besser, den zum Teil dreimal so hohen Preis rechtfertigt das aber nicht. Ich hatte beim Kauf meiner L1 im Herbst 2006 keine Wahl und bin (zugegeben) auch etwas dem Namen Leica aufgesessen.
 
Neben der hohen Lichtstärke von 2.8 (eben ein Elmarit) hatte es 2006 mit dem im Objektiv eingebauten Bildstabilisator (Mega O.I.S.) ein Alleinstellungsmerkmal, welches wirklich beachtliches leistet. Die alte Verwackelungsregel "benutze kürzere Verschlusszeiten als den Kehrwert der Brennweite" (z.B. bei einem 28er Weitwinkel geht noch 1/30s aus der Hand) gilt nicht mehr. Ich habe mit dem Objektiv an der L1 verwackelungsfreie Aufnahmen mit 1/8 s gemacht! Das Gewicht der Kamera hilft hier natürlich auch, den Stabi stelle ich trotzdem eigentlich nie aus!
Über das Objektiv an sich (außer vielleicht das hohe Gewicht) kann ich nicht meckern. Leider hat es mich schon zweimal im Stich gelassen. Im Sommer 2007 konnte ich plötzlich nicht mehr den gesamten Zoombereich nutzen (der Zoomring blockierte bei ca. 21 mm), es war noch Garantie drauf und Panasonic hat's schließlich repariert. Im letzten Sommer dann die selben Spirenzien, allerdings konnte man etwas am Objektiv wackeln, dann gings mal und auch wieder nicht. Diesmal habe ich es nicht gleich zum Händler getragen (hatte ja auch keine Garantie mehr), sondern mal im Internet recherchiert. Und siehe da: auch andere hatten diesen Fehler schon bemerkt und auch Abhilfe beschrieben. Es geht um drei kleine Schräubchen, die unter dem vorderen Gummiring und einem abzulösenden Metallband zum Vorschein kommen. Diese lösen sich wohl gerne und blockieren dann den Zoomring. Wenn man's weiß kann man damit leben, trotzdem etwas peinlich für ein auch heute noch über 1000€ teures Objektiv. Ich benutze Kamera und Objektiv heute noch meist zuhause auf dem Stativ, es wird also nicht mehr so strapaziert wie früher und da soll es noch lange halten!

2010-11-25

Panasonic Lumix DMC-L1

Ganz schön sperriger Name für eine Kamera, insbesondere wenn man bedenkt, dass 2006 sowohl Panasonic als auch Lumix Markennamen des japanischen Elektronikkonzerns Matsushita Denki Sangyō waren. Inzwischen heißt diese Firma aber Panasonic. Was das mit dem DMC soll, ist mir bis heute unergründlich, alle Lumix Kameras heißen so, danach kommt erst die eigentliche Bezeichnung. Ich werde also nur von der L1 sprechen.
Die Kamera selbst hat mich bei ihrem Erscheinen 2006 von Anfang an fasziniert. Insbesondere das auf die klassischen Bedienelemente (Blendenring am Objektiv, Zeitenrad) hin ausgerichtete Konzept sowie das erstklassige Objektiv mit vernünftigem Brennweitenbereich haben mich überzeugt. Alle wichtigen Einstellung sind direkt per Schalter erreichbar, kein umständliches Herumsuchen in verschachtelten Menüs stört das Fotografieren. Vieles ist sehr konsequent umgesetzt. Als Beispiel mögen Blenden- und Zeitenrad dienen: stehen beide auf A wie Automatik, gibt's eine Programmautomatik, steht nur eines von beiden auf A, dann jeweils entweder Blenden- oder Zeitautomatik. Es versteht sich von selbst, wie ein (bei anderen Kameras extra zu wählender) "M" Modus funktioniert.
Nicht alles gefällt mir an dieser Kamera, das Grundkonzept überzeugt aber. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so aussieht, die L1 ist eine Spiegelreflex-Kamera. Von der Olympus E-330 hat sie den sog. Porro Spiegel-Sucher geerbt (und nicht nur den!), vom Design her ganz nett, aber das Sucherbild ist dadurch einfach zu klein (wenn auch hell). Die Kamera ist auch sehr solide gebaut, was gleichzeitig aber ein Gewicht von knapp über einem Kilogramm (mit dem Standard-Objektiv Leica Vario-Elmarit 14-50 f.2.8-3.5) bedeutet. Viel zuviel eigentlich verglichen mit den Versprechungen des FourThirds-Konsortiums, dass durch das konsequent digitale Design dieses Standards kleine und kompakte Objektive und Kameras möglich werden. Das hat sich erst bei Micro-FT bewahrheitet...
Trotz allem hat diese Kamera den bei mir seit längerem unbekannten "must-have" Impulse ausgelöst. Endlich eine Kamera mit konsequentem Design, analogem Feeling und exzellentem Standard-Objektiv (dazu später mal mehr). Auf der Photokina 2006 habe ich für ca. 1 h meinen Personalausweis leihweise gegen diese Kamera getauscht und erste Erfahrungen gesammelt, die mich im Prinzip schon überzeugt hatten. Mir war völlig bewusst, dass am Anfang die Kamera für teuer Geld verkauft wird (Panasonic hat die Händler sogar mit Verträgen gezwungen, ein bestimmtes Preisniveau nicht zu unterbieten!). Eigentlich hatte ich mir vorgenommen, zumindest solange zu warten bis sich ein realistischer Preis eingependelt hat. Dann bin ich im November 2006 aber schon schwach geworden und habe die 2000€ auf den Tisch meines Händlers gelegt. Insgesamt bin ich nicht enttäuscht worden und habe die Kamera mit verschiedenen Objektiven, meist jedoch mit dem exzellenten Standard-Elmarit gerne benutzt. Auch heute noch fotografiere ich recht viel damit, fast alle Bilder in diesem Blog sind mit der Kamera entstanden. Die Kamera steht heute meist auf dem Stativ in meinem kleinen Studio. Draußen trage ich seit kurzem meine kleine Olympus E-PL1 spazieren (nur 1/3 des Gewichts bei besseren optischen Leistungen!). 

2010-09-11

Olympus Zuiko Digital ED 7-14 mm f4.0


Wie man bei meinen zukünftigen Posts noch sehen wird: Ich bin Superweitwinkelfan und dieses erstklassige Zoom ist schon mein drittes SWW, das ich gekauft habe. Und: Es ist das teuerste und beste Objektiv, was ich mir je geleistet habe und mechanisch und optisch surrt es wie ein Kätzchen. Ich sollte besser sagen: ausgewachsener Kater, denn es ist schwer: 760 g und das an einer auch nicht leichten DSLR (kommt noch). Da macht es meist keinen Spaß es einfach so mit sich rumzutragen. Daher habe ich für solche Fälle vor einer Woche das kleinste verfügbare SWW-Zoom erstanden, doch dazu demnächst hier mehr.

Technisch gesehen ist die Optik eine Meisterleistung und viele unabhängige Testberichte sprechen fast einstimmig vom besten verfügbaren SWW-Profiobjektiv und zwar nicht nur für FourThirds. Einen umfassenden Testbericht hat Cameralabs veröffentlicht.

Wie bin ich eigentlich zu dem Ding gekommen? Nachdem ich mich für FourThirds als meinem neuen DSLR System entschieden hatte, habe ich schnell nach dem SSW-Bereich geschielt, so wie ich es eben von meinen analogen Nikons gewohnt war. Am liebsten hätte ich ein 10mm f2.8 gekauft (der Wunsch gilt heute noch), habe mir aber dann das Olympus 11-22 mal im Laden angeschaut. Das 7-14 haben ja die wenigsten auf Lager! Dann hab ich es auf einer Dienstreise in Japan in die Hand bekommen (wollte mir eigentlich dort das 11-22 wegen des günstigeren Preises kaufen) und hab sofort gedacht: Spare lieber noch ein bisschen auf das einzig wahre Weitwinkelzoom und mach keine Kompromisse. Gekauft habe ich es mir dann September 2007 in New York bei B&H (auch hier deutlich günstiger als in Deutschland). Das Beeindruckendste ist natürlich der enorme Bildwinkel von 114 grad bei 7 mm Brennweite. Ich habe hier mal drei Beispielfotos bei 7 mm:
New York City, vom Empire State Building
Schärding am Inn, Österreich
Salzburger Dom, Österreich

2010-09-04

Olympus PEN E-PL1

Meine neueste Kamera, habe ich mir zu meinem heutigen Geburtstag quasi selbst geschenkt. An der Kamera (fast unscheinbar) der eigentliche Star: das kleinste Superweitwinkelobjektiv, was derzeit am Markt erhältlich ist. Über Kamera und Objektiv werde ich hier in Zukunft noch mehr erzählen, ich muss sie erstmal kennen lernen. Bei einem Spaziergang heute Mittag am Main habe ich die Kombination schon mal ausprobiert, hier ein erstes Foto davon:
Die Olympus E-PL1 ist eine so genannte Systemkamera, ein Begriff, den es vor zwei Jahren noch gar nicht gab. Andere bezeichnen solche Kameras als EVIL (eigentlich engl. für "böse"), eine Abkürzung für "Electronic Viewfinder Interchangeable Lens". Das beschreibt das Kameraprinzip ganz gut. Die Kamera hat also keinen optischen Sucher mehr, sondern wie viele heutige Kompakt-Digiknippsen lediglich einen sog. Live-View. Dennoch kann man wie bei deutlich größeren DSLR-Kameras die Objektive auswechseln. An die E-PL1 kann man noch einen exzellenten elektronischen Aufstecksucher ansetzen, damit kann man sie wieder direkt ans Auge nehmen.
Auf der Photokina 2008 habe ich mir am Olympusstand eine Designstudie angeschaut und mich schon gefreut. Endlich denkt mal einer über eine Kamera nach, wie ich sie mir schon lange gewünscht habe: Klein, kompakt, digital und mit Wechsleobjektiven und Zubehör. Am 16. Juni 2009 war es dann soweit, die PEN E-P1 wurde vorgestellt und ich habe am selben Tag noch einen Newsletter von Olympus darüber per mail erhalten. Trotzdem habe ich noch eine ganze Weile gewartet, bis ich jetzt zugeschlagen habe, denn das erste Modell war zunächst noch viel zu teuer und dann vom Design her nicht ganz mein Fall. Das dritte war es dann und nun hab ich es!
Inzwischen sind solche Systemkameras höchst erfolgreich am Markt und es es gibt mit Panasonic, Olympus, Sony, Samsung und Ricoh schon fünf Anbieter. Gerüchte besagen, dass auch die Platzhirsche Canon und Nikon bald mit sowas auf den Markt kommen. Mal sehen. Ich freue mich jedenfalls über meine neue und besonders über dieses klasse Objektiv. Später mehr dazu.