2011-08-30

Kodacolor II und der Prozess C-41


Diese Kleinbildpatrone fand ich in einer der Kameras, die ich für meine kleine Sammlung auf dem Flohmarkt erstanden habe. Der Film ist vermutlich vom Ende der 1970er Jahre, Kodak hatte den Kodacolor II als Nachfolger des Kodacolor-X 1972 (zunächst als 110er Patrone) auf den Markt gebracht und vermutlich bis Anfang der '80er Jahre in allen möglichen Formaten produziert. Ich habe keine Ahnung, welche Bilder noch auf dem Film zu finden sind, bzw. ob nicht schon vor mir Menschen die Kamera einfach geöffnet haben und der Film komplett verdorben ist. Ich werde jedenfalls nichts mehr in ihn investieren.
Wirklich interessant ist nicht der Film selbst, sondern die Tatsache, dass Kodak mit ihm den neuen Entwicklungsprozess C-41 eingeführt hat, den es bis heute gibt und der alle anderen Entwicklungsprozesse für Farbnegativfilme verdrängt hat. Es ist DER Standard-Prozess und es gibt bzw. gab ihn unter anderen Namen, aber mit identischen Spezifikationen auch von den anderen Fotofirmen (Fuji: CN-16, Konica: CNK-4, Agfa: AP-70, um nur die wichtigsten zu nennen).
Was aber ist und war an C-41 so besonders. Zunächst einmal ist es ein relativ simpler Prozess, der aus lediglich 4 (mit Wässern: 6) Stufen besteht: 1) Der Entwickler arbeitet wie bei Schwarz-Weiß und reduziert bevorzugt an den belichteten Stellen das Silberbromid zu fein verteiltem schwarzem Silber. Dies passiert in allen für die verschiedenen Grundfarben sensibilisierten Farbschichten. Der Entwickler (Bezeichnung CD-4, ein para-Phenylendiamin-Derivat) wird dabei oxidiert und das Oxidationsprodukt kuppelt an Ort und Stelle mit zunächst farblosen Farbkupplern: der eigentliche Farbstoff wird gebildet (siehe auch hier). In Schritt 2), dem Bleichbad wird das eben noch erzeugte Silber wieder ausgebleicht, sprich in eine farblose und lösliche Form gebracht, um dann in Schritt 3) dem Fixierbad, wie bei der Schwarzweißfotografie ganz aus dem Film entfernt zu werden. In den verschiedenen Farbschichten des Films bleiben dann an den jeweils belichteten Stellen die gebildeten Farbstoffe zurück und bilden ein negatives, komplementäres Farbbild. Der Schritt 4), ein Stabilisierbad entfern noch letzte Chemikalienreste, damit es haltbar wird.
Im Prinzip funktionierten Farbnegativprozesse auch schon vor dem C-41 so. C-41 allerdings hat den Prozess so standartisiert, dass er heute mit beliebigen Filmen in ein und der selben Weise abläuft, was die ökonomische Verwendung von Enwicklungsautomaten erst möglich gemacht hat. Außerdem war er schneller als frühere Prozesse. Die eigentliche Entwicklung läuft bei exakt 37.8°C genau 3 Minuten und 15 Sekunden, die weiteren Schritte sind toleranter gegenüber Temperatur und Zeitschwankungen und dauern zusammen auch nur ca. 20 Minuten. Genaueres erfährt man auch hier. Damit war es erstmals möglich innerhalb einer Stunde einen kompletten Film zu entwicklen, zu trocknen und maschinelle Abzüge zu ziehen.
Die erhöhte Prozesstemperatur brauchte eine verbesserte, höher schmelzende Emulsion und damit musste mit dem Prozess ein neuer Film her: Der Kodacolor II. Weitere Verbesserungen wie eine dünnere orange Maske, verbesserte Auflösung etc. wurden natürlich auch eingebaut und waren Voraussetzung für das neue kleine Neagtivformat 110 ("Pocketfilm"). Manche Leute haben behauptet, dass erst mit dem Kodacolor II Kodak einen Film auf dem Markt hatte, der bessere Bilder ergab als der Agfacolor. Agfa und die anderen zogen dann technologisch Ende der 70er Jahre nach und C-41 wurde schließlich Weltstandard. 

2011-08-24

Kodak Easyshare Sport C123

Warum sollte man noch eine kompakte Digitalkamera kaufen, wenn man wie wir schon einige besitzen, die alle gute Aufnahmen machen? Der Auslöser war eine Whitewater Rafting Tour, die wir vor ein paar Wochen auf dem Lehigh River in Pennsylvania unternommen haben. Bei sowas wird man mit Garantie tiefnass. Allerdings möchte man dennoch gerne den Spaß und auch die Schönheit der Landschaft im Bild festhalten. Wir hatten aber keine Kamera dabei, aus begründeter Angst, diese könnte irreparabel nass werden. Es gibt sie aber, wasserfeste Digitalkameras, sogar einige und manche sind sogar recht preiswert zu haben. Ich habe mich nach einiger Recherche für die Kodak Easyshare Sport C123 entschieden, am Ende hat der unschlagbare Preis (63 $ plus Porto bei Amazon) sowie das Speicherkartenformat (SD) den Auschlag gegeben.

Das Ding ist mit 3 Metern maximaler Wassertiefe zum Schnorcheln geeignet, aber nicht zum wirklichen Tauchen. Haupteinsatz wird aber der Wassersportbereich und der Strand sein und hierfür ist die Kamera mit einem festen aber robusten Plastikgehäuse, Gummitasten und keinerlei beweglichen Teilen bestens geeignet. Ausgestattet ist sie mit einem 12 MP 1/2.5" Sensor und einem Fixfokus 4.5/6mm (38 mm KB equiv.) Objektiv, welches nicht abgeblendet werden kann. Die Belichtungssteuerung geschieht über die automatische Variation der Empfindlichkeit (ISO 80-1250) sowie der Verschlusszeiten von 1/8 bis 1/1400 s. Es gibt ein Digitalzoom, das einen Ausschnitt von bis zu 1280x960 aus den sonst 4000x3000 Pixeln schneidet. Wer andere Digitalkameras kennt, findet sich in dem aufgeräumten Menü schnell zurecht und man braucht keine Bedienungsanleitung, die konsequenterweise auch erst gar nicht mitgeliefert wird. Das Ding wiegt 132 g ohne und 180g mit Batterien, weitere technische Details gibt es hier.
Wirkliche Wunder betreffend der Bildqualität darf man von dem Gerät nicht erwarten, wie auch erste Testergebnisse bestätigen.Den ersten wirklichen Einsatz hatte die Kamera bei uns in der letzten Woche an der Jersey Shore und dort sind meinen Kindern einige bemerkenswerte Schnappschüsse in Gischt und Wellen gelungen. Die Farben sind knackig und auch die Schärfe stimmt, für eine Veröffentlichung im Netz oder das Betrachten am Bildschirm reicht die Qualität allemal. Unser Fazit: Für Wasser-Sport und Spaß bei dem Preis jedem zu empfehlen!


2011-08-17

Argus C3

Darf ich vorstellen: Das ist die Argus C3, genannt "The Brick" (der Ziegelstein), meine neuste Erwerbung und gleichzeitig nun die älteste Kamera (Baujahr 1942) in meiner Sammlung. Ich fand sie letzten Sonntag auf der Second Sunday Camera Show in Wayne (NJ). In Deutschland ist sie eher unbekannt, mir war jedenfalls der Name Argus vor meinem Umzug in die USA noch nie untergekommen. Hier in den Staaten war Argus aber ein Begriff unter Hobbyfotografen und das hat vornehmlich mit diesem Modell C3 zu tun. Zumindest aus amerikanischer Sicht muss man die C3 zu den Meilensteinen in der Kamerageschichte zählen. Gebaut mit nur geringfügigen Modifikationen zwischen 1938 und 1966 war sie für fast 3 Jahrzehnte mit insgesamt ca. 2 Millionen Exemplaren die meistverkaufte Kleinbildkamera, quasi das Ford T-Modell der Kleinbildkamerageschichte.
May I introduce you? This is Argus C3, called "The Brick". I found her last Sunday at the Second Sunday Camera Show in Wayne (NJ). In Germany or generally outside the US it is rather unknown, I only came across the name Argus after my move to the United States. However, during its time Argus wasa name for many American amateur photographers and this was mainly because of this specific model C3. Out of the American perspective you have to call the C3 a landmark in camera history. Built with only minor modifications from 1938 for nearly 3 decades to 1966, with a total of about 2 million copies it was the best-selling compact cameras, virtually the Model T in still camera history.
Das Ding ist ohne Zweifel eine der häßlichsten und unpraktischsten Kameras, die es gibt. Dennoch hat sie einige Features, die man in ihrer Generation sonst nur bei Leica und Co. vermuten würde.  In dieser Kombination ist sie ziemlich einzigartig und macht sie deshalb wieder interessant.  Es ist a) eine Messsucherkamera mit gekoppeltem Entfernungsmesser (wie bei den ersten Leicas getrennt vom eigentlichen Sucher). b) Es gab Wechselobjektive, auch wenn der Austausch alles andere als einfach ist und man fast dafür in die Werkstatt muss. Angeboten wurden nebem dem 3.5/50 mm Cintar ein Weitwinkel (Sandmar 4.5/35mm) und ein Tele (4.5/100 mm Tele-Sandmar), sowie ein paar Fremdobjektive. Der Rest ist einfach maximal unhandlich und umständlich. Der Verschluss wird mit dem kleinen silbernen Hebel rechts vom Objektiv (wenn man die Kamera fotografierbereit vor sich hält) aufgezogen (ja, separat vom Filmtransport und es gibt auch keine Doppelbelichtungssperre), die Verschlusszeit wird an dem Rad in der linken oberen Ecke der Frontseite eingestellt (maximal anti-ergonomisch, wie sonst fast alles andere auch).
The thing is without a doubt one of the ugliest and unhandy cameras out there. Nevertheless, it has some features that in its generation usually only came with names like Leica. In this combination, it is quite unique and therefore makes it even more interesting. A) It is a rangefinder camera with a coupled rangefinder (seperated from the actual viewfinder as in the first Leicas). b) There are interchangeable lenses, even the exchange is anything but easy and you  almost have to go to the workshop for it. Offered beside the 3.5/50 mm Cintar werea wide-angle (Sandmar 4.5/35 mm) and a telephoto lens (4.5/100 mm Sandmar),as well as a few foreign lenses. The rest is simply to a maximum unwieldy and cumbersome. You cock the shutter with the little lever on the right of the lens (yes, this is separate from the film advance and there is no double exposure lock), the shutter speed is set with the wheel in the upper left corner of the front (maximum anti-ergonomic, like almost everything else). 
Der Filmtransport ist auch witzig. Zunächst muss man den kleinen Hebel neben dem Bildzählwerk ein wenig zur Seite schieben, damit entriegelt man die Rädchen, die in die Perforation greifen. Mit der anderen Hand dann gleichzeitig den Drehknopf links in Pfeilrichtung drehen und damit den Film transportieren, den Hebel dann aber wieder loslassen, damit die Verriegelung wieder beim nächsten Bild greift und man nicht zu weit spult. Es heißt, dass dieser Mechanismus immer etwas zu weit vorspult, sodass man auf einen 24er Film vielleicht 22 Aufnahmen bekommt. Film zurückspulen geht genauso, allerdings mit dem Drehknopf auf der Unterseite der Kamera in die entgegengesetzte Richtung (Helbchen nicht vergessen gedrückt zu halten!).
Advancing the film is also funny. At first you have to push the small lever next to the exposure counter a little to the side to unlock the cog gripping into the perforation. Then, with the other hand at the same time turn the knob on the left in direction of an arrow and with that wind the film. But don't forget to release the lever before you are finished, so that the mechanism locks in again at the next picture and the film does not move too far. It is said that this mechanism always goes a little too far, so you might get only  22 shots on a 24 film. Rewinding works accordingly but with the knob on the bottom of the camera in the opposite direction (don't forget to keep the lever on the top pushed!).
 

 

 

Anhand der Seriennummer (0374471) unterhalb des Filmfensterchens im Inneren der Kamera und verschiedenen Merkmalen (z.B. dem Weston Film Speed Merk-Rädchen auf der Rückwand), sowie der Zusammenstellung der Argus Collectors Group kann man meine Kamera auf das Jahr 1942 datieren. Der kleine Aufkleber im Inneren verweist übrigens auf das Design-Patent zur Kamera (US 110516 von 1938), was eigentlich nur eine technische Zeichnung ist und keinerlei technische Neuheiten schützt. Wer hätte wohl einen solchen Klotz genauso nachbauen wollen?

According to the serial number, which can be found below the film window inside the camera and specific features (eg. the Weston film speed wheel on the back) and the comprehensive compilation of the Argus Collectors Group this camera was produced in 1942. The little sticker on the inside refers to the design patent for the camera (US 110 516 from 1938), which is really just a technical drawing and protects no technical novelties. Who would probably want to build such a block as well? By the way, main material of the camera is Bakelite, which made it heavy (quite exact 2 lbs). With now two cameras in hand I might dismantle one of them to see more of the mechanisms (thereare manuals for that) or I might even try to shoot a film, let's see.
 
Haupbestandteil der Kamera ist übrigends Bakelit, was sie inklusive Film ziemlich genau 2 lbs (ca. 900 g) schwer macht. Bei meiner sind schon zwei Ecken an der Seite ausgebrochen, ansonsten funktioniert das Teil aber mehr oder weniger. Vielleicht nehme ich es bei Gelegenheit noch weiter auseinander, im Netz geíbt es jedenfalls Anleitungen dazu.

 

Datenblatt Kleinbild-Messsucherkamera mit Wechselobjektiven
Objektiv Wechselobjektive mit Schraubgewinde 33mm (Auflagemaß: 41mm). Verfügbar: 3.5/50 Cintar, 4.5/35 Sandmar, 4.5/100 Tele-Sandmar, sowie einige Fremdobjektive
Verschluss Mechanischer Verschluss hinter den Objektiven mit 1/10 bis 1/300 s in sieben Stufen und B. Blitzsynchronisation mit allen Zeiten möglich.
Belichtungsmessung keine.
Fokussierung Messsucher gekoppelt mit separatem Fenster für den Entfernungsmesser, Fokussierung über Rad am am Gehäuse.
Sucher getrennte Sucher für Entfernungsmessung und Ausschnitt (nur 50mm), keine  Parallaxenmarkierung.
Blitz Anschluss für Kolbenstabblitzgeräte an der linken Gehäuseseite über zwei Kontakte.
Filmtransport Über Transportrad mit manueller Entriegelung (siehe Blogbeitrag).
sonst. Ausstattung Bildzählwerk, Weston Film Speed Merker, ISO-Gewinde für Drahtauslöser.
Maße, Gewicht ca. 132/85/53(70)mm, 731(898)g ohne (mit) Objektiv
Batterie keine.
Baujahr(e) 1938-1966 (diese: 1942)
Kaufpreis, Wert heute ca. 60$ (1957), ca. $10
Links Manual (english), Matt Denton's Artikel (english), The Argus Collector Group (viele Infos)

2011-08-13

Aufräumarbeiten

In den letzten Tagen habe ich ein paar Aufräumarbeiten im Blog durchgeführt. Ein paar verwaiste Blogeinträge wurden endlich auf den Übersichtsseiten verlinkt. Hauptarbeit war aber die begonnene Neugestaltung der virtuellen Kameravitrine. Es ist noch nicht ganz geschafft, aber für die Hälfte der Kameras gibt es jetzt schon Tooltips, wenn man mit der Maus auf den Bildern verweilt. Dann gibt es da noch als Symbol für die Datenblätter zu den Kameras. In nächster Zeit werde ich zu wenig neuen Kameras kommen, aber keine Angst, ich habe noch eine ganze Reihe von Kameras in der echten Vitrine stehen, die es noch nicht hierhin geschafft haben.



2011-08-06

Advanced Photo System (APS Film)

 
Das Advanced Photo System (APS) kann man wohl als einen der größten Flops der Fotogeschichte bezeichen. Es war ein wohl gut gemeinter (in wessen Sinne wohl?) Versuch, ein modernes Fotosystem rund um eine neue Filmspezifikation zu etablieren und dabei einige Schwächen, die die gute alte Tante 135 alias Kleinbildfilm unbestritten hat, über Bord zu werfen. Immerhin haben sich die Großen der Branche (Kodak, Fuji, Agfa, Nikon, Minolta, Canon, etc.) zusammengerauft und 1996 ein gemeinsames System auf den Markt gebracht, nicht jeder 'was eigenes. Vermutlich hat aber gerade dieses gemeinsame Vorgehen wertvolle Zeit gekostet. Wäre APS ein paar Jahre früher auf den Markt gekommen, dann wäre es nicht so schnell von der digitalen Fotorevolution hinweggewischt worden.
Man hat aber wohl auch ein bißchen am Verbraucher vorbei gedacht und sich zu sehr auf die eigenen Vorteile konzentriert. So wurden systembedingte Kostenvorteile (z.B. der um ca. 70% geringere Materialbedarf pro Bild, oder Kosteneinsparungen durch die Prozessautomation bei der Entwicklung) in die eigene Tasche gesteckt, der Endkunde hat pro Bild eher noch etwas mehr gezahlt bei etwas geringerer Bildqualität.
Einiges an APS war gut gedacht, aber am Ende nicht konsequent an den Bedürfnissen der Fotografen ausgerichtet:
a) Weglassen der Perforation. Dieses Relikt vom Cinefilm war eigentlich auch schon beim Kleinbildfilm unsinnig. Rollfilm kommt schon immer ohne aus und man verschenkt unnötig Material. Durchs Weglassen kann man den Film und letztendlich auch die Kameras kompakter und leichter machen. Warum man dann aber das Format des Bildes fast halbiert (genau 56%) hat ist nicht ganz einzusehen.
b) Wegen des kleineren Bildes mussten bessere Emulsionen her und diese wurden auch entwickelt und angeboten. Ob sie wirklich den Performanceverlust des kleineren Bildes ausgleichen konnten, bleibt dahingestellt. Jedenfalls haben die Filmhersteller die verbesserten Emulsionen dann auch für's Kleinbild angeboten und damit den alten Qualitätsunterschied zu gunsten des KB wieder hergestellt.
c) Die drei Formate 30.2x16.7mm (sog. HD, 16:9), 23.4x16.7nmm (Classic, 3:2) und 30.2x9.5 mm (Panorama, 3:1) waren ein nettes Gimmik und wurden damals schwer beworben. Dass diese nur durch "Cropping" realisiert wurden und damit mit einem Auflösungsverlust einhergehen wurde geflissentlich verschwiegen. Der ambitionierte Amateur lässt sich aber kaum täuschen und hat u.a. auch deshalb die Finger von APS gelassen.
d) Das technische Design der Dose und die damit verbundenen Features sind recht gut gelungen. Automatische Filmeinfädelung, Austausch teilbelichteter Filme, Verbleib der Negative in der staubsicheren Kasette, u.a. sind alles Dinge, die tatsächliche Fans des APS hervorheben.
e) Die Speicherung von Daten aus der Kamera auf einem Magnetstreifen des Films zur Kommunikation mit dem Labor. Gut gedacht, das volle Potential wurde aber meist kaum ausgeschöpft.

In Summe sind es aber alles Vorteile, die hauptsächlich für Fotolaien gemacht sind. Amateure und auch Profis brauchen das meiste davon nicht. Das Format APS-C hat zumindestens als Bezeichnung den Sprung ins digitale Fotozeitalter geschafft. Sony hat diese Bezeichnung für Sensoren eingeführt, die fast so groß wie das alte APS-C sind, Nikon nennt ein entsprechendes Format DX.
Ich persönlich habe nie mit diesem Film fotografiert. Mein Exemplar hier habe ich von einer Freundin der Famile bekommen, die im gemeinsamen Urlaub mal einen ganzen Satz von Fotos von uns gemacht hat und uns den Film für eigene Abzüge überlassen hat.